Barbarossa - Die Kunst der Herrschaft


Barbarossa - Die Kunst der Herrschaft
Anlässlich des 900. Geburtstages des berühmten Stauferkaisers Friedrich I. Barbarossa (1122–1190) zeigt das LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster die große internationale Sonderausstellung „Barbarossa- Die Kunst der Herrschaft“. Die schillernde Figur des Kaisers „Rotbart“, der als schwäbischer Herzogssohn seit 1155 als Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation die Geschicke Europas mit lenkte, steht im Zentrum der Schau, die sich auf zwei Standorte verteilt: das Kunstmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Münster und Schloss Cappenberg bei Selm, Kreis Unna.
Das LWL-Museum widmet sich in einem breiten kulturgeschichtlichen Überblick dem um Machtausgleich bemühten Politiker, tiefgläubigen Christen, streitbaren Ritter und potenten Kunstförderer Barbarossa. Mit den Augen des Kaisers, der 1190 während des 3. Kreuzzuges im heutigen Anatoliien ertrinkt, wirft die Ausstellung einen Blick auf das in vieler Hinsicht spannende 12. Jahrhundert.


Cappenberger Kopf

In der Ausstellung im Schloss Cappenberg bilden der berühmte „Cappenberger Kopf“ (um 1160) – eine Porträtbüste Barbarossas - und die Taufschale des Kaisers die zentralen Kunstwerke, die direkt mit der Person Barbarossa verknüpft sind. Der künstlerische Reichtum dieser Epoche spiegelt sich auch in anderen Exponaten der Ausstellung wider: in orientalischen Elfenbeinreliefs aus Sizilien, mit Emails geschmückten Reliquiaren aus dem Rheinland und kunstvoll geformten vergoldeten Bronzeskulpturen aus Niedersachsen.
Das Schloss Cappenberg in Selm zählt zu den bedeutendsten Beispielen westfälischer Klosterbaukunst des Barock. Erster privater Eigentümer war der preußische Staatsreformer Karl Freiherr vom und zum Stein (1757 – 1831). Das Westfälische Landesmuseum für Kunst- und Kulturgeschichte und das Westfälische Archivamt Münster präsentieren im Schloss eine Ausstellung über Leben und Werk des Staatsreformers.

Der Maler und Bildhauer Gerhard Richter hat in der barocken Dominikanerkirche in Münster ein Kunstwerk geschaffen, das in der Deutschland-Karte für Kultur- und Kunstinteressierte einen hervorgehobenen Platz einnehmen wird: "Zwei Graue Doppelspiegel für ein Pendel", ein Foucaultsches Pendel mit einer 48 Kilogramm schweren Metallkugel, die im Zentrum des Gebäudes zwischen vier hochrechteckigen, verspiegelten Glasbahnen an einem 28,75 Meter langen Edelstahlseil schwingt. Für die Betrachter wird der Besuch der profanierten Kirche zur Begegnung mit der Zeit und mit ihrer Vorstellung von Wirklichkeit.


>Das Kunstmuseum Pablo Picasso Münster ist Deutschlands einziges Picasso-Museum. Es beherbergt die weltweit umfangreichste Sammlung der Lithografien Pablo Picassos sowie weitere Picasso-Bestände in verschiedenen künstlerischen Techniken und aus unterschiedlichen Schaffensperioden. Große Werkkonvolute seiner künstlerischen Mitstreiter Georges Braque, Marc Chagall, Joan Miró und Henri Matisse gehören ferner zu den Schätzen des Museums. Pablo Picasso hat Deutschland nie bereist, und so steht der Standort Münster in keinem Zusammenhang zur Biografie des spanischen Künstlers. Es verdankt vielmehr seine Existenz der Sammelleidenschaft eines einzelnen: Gert Huizinga.

Geplanter Verlauf:

Mittwoch, 12.11.2022

08:00 Uhr    Abfahrt in Kusel, Marktwiese
15:00 Uhr    Ausstellungsbesuch im LWL Museum für Kunst in Münster
17:00 Uhr    Ankunft im Hotel (Stadthotel)

Donnerstag, 13.11.2022

10:00 Uhr    Picasso Museum Münster
12:00 Uhr    Gerhard Richter: Pendel
13:30 Uhr    Abfahrt nach Cappenberg
15:00 Uhr    Besuch der Ausstellung im Schloss Cappenberg
16:30 Uhr    Rückfahrt nach Kusel





2 Tage, 12.11.2022, 13.11.2022
Samstag, 15:00 - 17:15 Uhr
Sonntag, 10:00 - 16:00 Uhr, 60 Min. Pause
2 Termin(e)
ZeitOrt
Sa12.11.2022
15:00 - 17:15 Uhr
So13.11.2022
10:00 - 16:00 Uhr
0.205
Gebühr:
210,00

Gebühr:
250,00

Kreisvolkshochschule Kusel

Lehnstraße 16 Eingang B
66869 Kusel

Tel.: +49 6381 9175300
Fax: +49 6381 917530-99
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