Leben und Arbeiten im interkulturellen Miteinander neu


Durch Migrations- und Globalisierungsprozesse verändert sich die gesellschaftliche Situation der Gegenwart und der Zukunft. Die Anzahl der Kinder mit Migrationshintergrund im Kita-Bereich nimmt immer mehr zu. Damit steigt der Bedarf an spezifischer interkultureller Kompetenz bei den Akteuren in Kitas, vor allem auch im Bereich der Zusammenarbeit mit den Eltern und Familien.
Den Teilnehmenden wird eine solide Basis an Grundlagenwissen vermittelt, das sie zur direkten praktische Anwendung befähigt. Sie bekommen ein Handwerkszeug, mit dem sie im beruflichen Kontext unterschiedlichen kulturelle Hintergründen und Wertehaltungen begegnen und kompetent handeln können.
Die wichtigsten Themen:
Grundlagen interkultureller Identität
- Wie Kultur unser Wahrnehmen, Fühlen, Denken und Handeln
  prägt;   Heimat – was ist das für mich?
- Vom Eigenen zum Fremden:
  Entstehen und Funktion von Stereotypen und Vorurteile
- Kultur, ein Begriff mit Geschichte; Kulturdimensionen und Kulturschock

Sprache, Kommunikation und Gesprächsführung im interkulturellen Kontext
- TZI nach R. Cohen:   Ich  -  DU  -  Wir
- Selbst- und Fremdwahrnehmung
- Wie entsteht das Fremde? Eigene Normalitäts- und Wertevorstellungen hinterfragen und Perspektivwechsel im Gespräch mit Eltern anstreben und vollziehen
- Umgang mit Unterschieden und Konflikten im interkulturellen Miteinander interkulturell orientierte Gesprächsführung
- Erziehungspartnerschaft unter Berücksichtigung von Fluchterfahrung und Traumatisierung

Der Vielfalt Raum geben
- Kulturdimensionen und ihre Wirkung auf den pädagogischen Arbeitsalltag
- Die Rolle der Erzieher*in im Integrationsprozess besonders im Hinblick auf die Arbeit mit Familien
- Vielfalts- und kultursensible Bildungsarbeit anhand von Praxisbeispielen erkennen und wahrnehmen lernen


>Die beiden Einheiten werden bewusst mit einem zeitlichen Abstand von ca. 4 Wochen anberaumt, damit sich das Gelernte/Erfahrene im Alltag finden und setzen lassen und somit nachhaltige Implementierung stattfinden kann.
Die Teilnehmenden werden Praxisaufgaben erhalten.
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>Durch die Begleitung des Seminars mit zwei Dozentinnen aus unterschiedlichen Disziplinen (Pädagogik, Natur und Klima, Wirtschaft, Coaching) erhält das Seminar Intensität, Vielfalt und die Berücksichtigung einer zukunftsorientierten Pädagogik und Sichtweise. Des Weiteren erfahren die Teilnehmenden durch  eine systemische Coachingbegleitung eine tiefere Verankerung des Erlebten.



3 Tage, 07.03.2019 - 12.04.2019
Donnerstag, 09:00 - 16:00 Uhr, 60 Min. Pause
Freitag, 09:00 - 16:00 Uhr, 60 Min. Pause
3 Termin(e)
Anke Schmitt-Behrend, Diplom Pädagogin
0.516
Horst Eckel Haus, Lehnstr. 16, 66869 Kusel, Raum 114, 1. OG
Gebühr:
285,00
Gebühr mit Landesförderung (gültig von 10 bis 13 Teilnehmenden)
Gebühr:
205,00
Gebühr mit Landesförderung (gültig von 14 bis 16 Teilnehmenden)
Belegung: