Heinrich der Löwe

Die Welfen

Heinrich (1129-1195), Herzog von Sachsen und Bayern, gehört zu den herausragenden Persönlichkeiten des Hochmittelalters. Zur Zeit seiner Geburt in Schwaben am Bodensee verfügten die Welfen bereits über die Herzogtümer Bayern und Sachsen. Mit dem Herrschaftsantritt des noch minderjährigen Heinrich des Löwen in Sachsen und Bayern 1139 wuchs der Widerstand der Reichsfürsten gegen die starke Position der Welfen im Reich. Um aber das sächsische Lehen zu sichern, verzichtete Heinrich der Löwe widerwillig 1142 auf Bayern. Der enorme Allodialbesitz der Welfen in Sachsen garantierte dem Löwen Gefolgschaft und die wichtige Amtsgewalt in dem norddeutschen Herzogtum.
Seit der Stadtgründung durch Heinrich den Löwen wurde Braunschweig über die Jahrhunderte durch die Welfen und die Hanse geprägt. Heute ist Braunschweig mit rund 250.000 Einwohnern die größte Stadt zwischen Hannover und Berlin: Sie überzeugt als attraktive Einkaufsstadt, lebendige Kulturstadt und als Zentrum einer der beiden forschungsintensivsten Regionen Europas.
Als achtes Weltwunder wurde die Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel schon vor gut 300 Jahren gefeiert. Sie war zur Zeit des Todes von Herzog August 1666 eine der berühmtesten fürstlichen Büchersammlungen und, was die Zahl der Drucke anlangt, wohl die größte Bibliothek der Welt.
Die erste urkundliche Erwähnung Lüneburgs im Mittelalter findet sich in einer Urkunde von 956, in der König Otto I. die Zolleinnahmen aus der Saline zu Lüneburg an das „zu Ehren des heiligen Michaels errichtete Kloster“ schenkt. Aufgrund archäologischer Funde gilt als sicher, dass die Umgebung Lüneburgs zu dieser Zeit bereits besiedelt war und die Saline zu diesem Zeitpunkt ihren Betrieb aufgenommen hatte.
Das Herzogschloss Celle gilt als eines der schönsten Welfenschlösser Nord-deutschlands. 1318 erstmals erwähnt, wurde im Laufe der Jahrhunderte aus class="MsoHyperlink"> style="font-size:10.0pt;font-family:"Arial","sans-serif"">        der einfachen Burg die prächtige Residenz der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg.

Besonders berühmt ist Hildesheim für seine Kirchen, von denen der Dom und St. Michaelis ein außergewöhnliches Zeugnis von der religiösen Kunst der Romanik im Heiligen Römischen Reich ablegen. Die UNESCO würdigte dies, indem sie im Jahre 1985 die Kirche St. Michaelis und den Mariendom gemeinsam als eine Stätte in die Liste der Welterbe aufnahm. Beide Kirchen bewahren eine außergewöhnlich große Zahl von historischen Ausstattungsstücken, die einen einzigartigen Überblick über die Gestaltung einer Kirche gewähren, wie sie in romanischer Zeit üblich war.


Geplanter Verlauf:
Dienstag, 14.05.2019
>07:00 Uhr      Abfahrt in Kusel, Marktwiese
14:00 Uhr      Eintreffen im Hotel Deutsches Haus in Braunschweig
>16:00 Uhr      Historische Stadtführung mit Dombesichtigung

Mittwoch, 15.05.2019
 
>10:00 Uhr      Stadtrundfahrt mit dem Oldtimerbus
>15:00 Uhr      Herzog-August-Bibliothek  und Lessing-Haus in Wolfenbüttel 

Donnerstag, 16.05.2019
> 
>08:00 Uhr      Abfahrt nach Lüneburg
>11:00 Uhr      Stadtführung in Lüneburg
>13:30 Uhr      Weiterfahrt nach Celle
15:30 Uhr      Führung im Celler Schloss
>18:00 Uhr      Rückfahrt nach Braunschweig
 
Freitag, 17.05.2019 
>09:00 Uhr      Abfahrt nach Hildesheim
>11:00 Uhr      Führung im Dom zu Hildesheim
12:30 Uhr      Führung im Dommuseum
>14:00 Uhr      Rückfahrt nach Kusel

Preise:          400,00 €/Person im Doppelzimmer,
                       455,00 €/Person im Einzelzimmer
Leistungen: Reise im 50-Personen-Komfort-Reisebus, Übernachtungen mit Frühstück,
                       alle Eintrittsgebühren und Führungen.




4 Tage, 14.05.2019 - 17.05.2019
Dienstag, 14.05.2019, 18:00 - 20:00 Uhr
Mittwoch, 15.05.2019, 10:00 - 17:00 Uhr, 120 Min. Pause
Donnerstag, 16.05.2019, 11:00 - 17:00 Uhr, 60 Min. Pause
Freitag, 17.05.2019, 11:00 - 13:00 Uhr
4 Termin(e)
Volker Schlegel
0.219
Braunschweig
Gebühr:
400,00

Gebühr:
455,00

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