Kindeswohlgefährdung - fachliches Handeln in der Kita (ausgefallen)


Seit dem 1.10.2005 ist das Kinder- und Jugendhilfegesetz um den § 8a ergänzt, der das Vorgehen bei Kindeswohlgefährdung präzisiert. Seit 2012 ist das Bundeskinderschutzgesetz in Kraft. Einrichtungen der Jugendhilfe haben den klaren Auftrag, „gewichtige Anhaltspunkte“ für Kindeswohlgefährdung zu erkennen und zu beurteilen und entsprechende Maßnahmen zum Schutz des Kindes einzuleiten. Dies führt in der Praxis zu Fragen wie: „Was soll ich tun?“ „Was darf ich tun?“ und vor allem „Was muss ich tun?“

Die 3-tätige Fortbildung möchte MitarbeiterInnen von Kindertagesstätten (und anderen Jugendhilfeeinrichtungen) die geforderte Handlungssicherheit im Umgang mit Kindeswohlgefährdung vermitteln.

Folgende Themen stehen im Mittelpunkt:
• Was ist Kindeswohlgefährdung? Wann ist sie "gewichtig"?
(Kindeswohlgefährdung erkennen und beurteilen)
• Vorgehen bei Kindeswohlgefährdung, Erstellen eines Schutzplanes (Handeln)
• Schwieriges zur Sprache bringen: Gesprächsführung bei Kindeswohlgefährdung
• Interne Prozessabläufe (Verfahrensschema)/ Organisationsentwicklung
• Fehlverhalten in Institutionen – was tun?
• Übergriffe unter Kindern und der fachliche Umgang damit
• Durchführen einer systematischen Fallbesprechung

Methoden: Theorieinput, Gruppenarbeit, Fallbesprechung, Übungen und Selbstreflexion
Eigene Fallbeispiele dürfen gerne eingebracht werden


Birgit Lattschar
0.517
Gebühr (bei 10 TN):
110,00

Gebühr ohne Landesförderung:
249,00